Godwin Hoffmann

 

Der Maler Godwin Hoffmann wurde 1945 in Büchenbeuren (Deutschland) geboren. Er ist angelsächsischer und holländischer Abstammung. Sein Vater ist Pfarrer. Seinen Abschluss machte er an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1973 lässt er sich in Frankreich nieder und unterrichtet Kunst von 1971 bis 1999. Seit frühestem Alter bewundert er die holländischen Meister des siebzehnten Jahrhunderts, sowie Vincent Van Gogh. Sehr früh schon, besucht er die Museen, in denen er Picasso, Braque, Kandinsky und viele andere entdeckt, die ihm manche Anregungen geben. Von nun an stürzt er sich verbissen und mit strenger Disziplin in die künstlerische Arbeit.

Heute lebt und arbeitet er in Neuwiller-les-Saverne, einem kleinen elsässischen Dorf in der Nähe von Zabern. Die Region Elsass verleiht ihm 1994 ihren Preis für Malerei. In seiner malerischen und graphischen Produktion arbeitet er mit strengen Kompositionsregeln, mit einer Gründlichkeit, die nur selten die Spuren des Malgeistes vermissen lässt. Auf dem Gebiet der Graphik, die er hauptsächlich in Serien produziert, macht er vor allem Radierungen mit Aquatinta, Serigraphien, die manchmal zur Illustration von Kunstbüchern vorgesehen sind.

In seiner künstlerischen Entwicklung seit dem Ende der sechziger Jahre, der Zeit seines Studiums, gibt es einen sehr hohen Grad von schöpferischer Kohärenz. Dieser Weg führt ihn zur Schaffung von Werken aus bemaltem Beton (1983), bis zu Objekt-Bildern aus Isorel (Ende der neunziger Jahre) und 2000 zu, auf Plexiglas bemalte Bildern, wodurch er Transparenz erzielt. Godwin Hoffmann ist Maler, Bildhauer, Graphiker, er macht auch Aquarelle, Rötel- und Bleistiftzeichnungen.