Victor Vasarely

 

1908 am 9. April in Pécs, Ungarn, als Gyözö Vásárhelyi geboren

1927 Seine künstlerische Ausbildung beginnt an einer privaten Zeichenschule in Budapest. Im folgenden Jahr wechselt der Künstler zur Ausbildungsstätte "Mühely" (dt. "Werkstatt") unter der Leitung von Sándor Bortnyik. An dieser Schule wird in erster Linie das Gedankengut des Bauhauses vermittelt.

1930 er arbeitet nach seiner Übersiedelung nach Paris erfolgreich als Gebrauchsgrafiker und erforscht dabei systematisch die optischen und emotionalen Möglichkeiten verschiedener grafischer Mittel.

1947 Erkenntnis, dass mit geometrischen Mitteln Sinnesempfindungen hervorgerufen werden können, die neue Ideen über Raum, Materie und Energie vermitteln. Er entwickelt  eine eigenständige geometrische Abstraktion, deren Variationen zu optischen Bildmustern mit kinetischen Effekten führen. Der Künstler ordnet in einem Gitterwerk geometrische Formen in leuchtenden Farben so an, dass dabei für das Auge der Eindruck einer fluktuierenden Bewegung entsteht. Er prägt damit wesentlich die Entstehung der Op-Art

1955-1968 sind seine Arbeiten regelmäßig auf der documenta zu sehen.

1972 Der Künstler entwirft für die XX. Olympiade in München das offizielle spiralenförmige Logo.

1976 er gründet die Fondation Vasarely in Aix-en-Provence, mit deren Hilfe 1981 ein Institut für zeitgenössische Formgestaltung und Architektur eingerichtet wird.

1976 In seiner Geburtsstadt Pécs eröffnet das Vasarely-Museum.

1997 Am 15. März stirbt Victor Vasarely in Paris. Die von ihm gegründete Stiftung muss kurz darauf schließen.